Zell Mosel

Ca 80 km von Trier und Koblenz entfernt, liegt Zell (Mosel). Mit über 6 Millionen Weinstöcken, ist sie die größte Weinbaugemeinde. Durch intensiven Steillagenweinbau, Mengenreduzierung  und einem hohen Qualitätsbewußtsein, ist Zell mit seinem Wein, die ZELLER SCHWARZE KATZ, weltbekannt. 

 

Viele Zeugnisse und Überreste aus der Römerzeit und dem Mittelalter, machen Zell auch für den Touristen attraktiv. Überragt wird Zell vom "Runden Turm" einem ehemaligen Pulverturm aus der Stadtbefestigung. Weiter Sehenswürdigkeiten sind z.B. das spätgotische "Kurfürstliche Schloss" mitten in der Stadt, der "Viereckige Turm", Die "Marienburg" und, und, und...

 

Freizeitangebote:

Erlebnisbad Zeller Land

Wassersport und Schiffsausfüge

geführte Wanderungen und Radwandern

Tennis, Minigolf, Camping

Und nicht zu vergessen: die vielen Weinfeste, Veranstaltungen und Events

 

 

Über die Geschichte von Zell (Mosel)

 

Mindestens seit 500 v. Chr. war das Zeller Land von Kelten besiedelt. Funde, die bei Kanalisationsarbeiten sichergestellt wurden, belegen, dass der Ort selbst von den Römern gegründet wurde. Es wurde sogar Reste einer Badeanstalt freigelegt, welche mit einem römischen Heizungssystem ausgestattet war. Auch entdeckte man ein ausgedehntes römisches Gräberfeld. Zwischen Zell und dem Stadtteil Kaimt führte damals auch eine Furt über die Mosel, welche zur Römerstraße von Wittlich in der Eifel, nach Simmern im Hunsrück, gehörte. Es ist anzunehmen, dass schon früh in Zell ein Hafen mit Lagerhäusern entstand

Als die Pfarrkirche von Kaimt nach Zell verlegt wurde, begann Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts der Aufstieg des Ortes. 1222 erhielt Zell die Stadtrechte und 7 Jahre später, wurde die Stadtbefestigung mit drei Toren und mehreren Verteidigungstümen vollendet. 

 Am 7. und 8. März 1512 übernachtete Kaiser Maximilian in der Kurfürstlichen Kellnerei und1530 und 1542/1543 wurde das Zeller Schloss als Nebenresidenz des Kurfürsten von Trier errichtet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Zell von schwedischen Truppen geplündert.

Als im 18. Jahrhundert die französischen Revolutionstruppen in das Rheinland einfielen, wurde dadurch das Ende des Trierer Kurstaates eingeleitet und Zell wurde, unter französischer Herrschaft, 1798 Sitz der Kantonsverwaltung des Kantons Zell. Die Ernennung zur preußische Kreisstadt geschah 1816. Eine hohe Ehrung erfuhr Zell 1847 durch den Besuch des Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV., der von Trier mit einem Dampfschiff kommend, in Zell Halt machte. 1848 wurden über 150 Gebäude durch einen verheerenden Brand, und damit einen Großteil der alten Bausubstanz der Stadt, vernichtet. 

Die Lagebezeichnung „Zeller Schwarze Katz“ wurde das erste Mal 1863 erwähnt. Der Name soll, einer Überlieferung zufolge, während einer Weinprobe von Aachener Kaufleuten entstanden sein. Als sich die Kaufleute nicht einigen konnten, welcher Wein denn nun der beste sei, betrat die Winzerin mit einer schwarzen Katze den Weinkeller. Die Katze sprang sofort auf ein Weinfass und verteidigte es mit ihren Tatzen gegenüber jedem, der dem Fass zu nahe kam. Daraufhin einigte man sich, dass in diesem Fass wohl der beste Wein sein müsste.

Während des Ersten Weltkrieg hatte Zell 100 Gefallene zu beklagen. Ebenfalls wurde die Glocke der Pfarrkirche zu einem weiteren Opfer des Krieges. Die Amerikaner rückten 1918 in die Stadt ein und wurden wenig später von französischen Besatzungstruppen abgelöst. Anfang des Zweiten Weltkrieges nahm Zell viele Evakuierte auf, die wegen des Baus des Westwalls ihre Heimat verlassen mussten. Im Zuge der Verwaltungsreform wurde 1969 der Kreis Zell aufgelöst und im Landkreis Cochem-Zell integriert.

 

 

 

Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!